Wenn du mich kurz sehen möchtest
Mein Weg war viele Jahre geprägt von Leistung und Verantwortung. Viele Jahre als Unternehmer und Leistungsschwimmer. Disziplin, Ausdauer und Durchhaltevermögen haben mich früh begleitet. Durchbeissen, an die Grenze gehen und performen.
Diese Qualitäten haben mir viel ermöglicht, gleichzeitig habe ich lernen dürfen, wie leicht man sich selbst dabei übergehen kann. Der Wechsel in meine heutige Arbeit war kein Bruch, sondern eine bewusste Verschiebung: weg vom reinen Funktionieren, hin zu Wahrnehmung, Präsenz und innerer Stabilität.
Heute verbinde ich diese beiden Welten – Leistungsfähigkeit und Körperbewusstsein – in meiner Arbeit als Breath Work Faciliator, Somatic Coach. Die Grundlage meiner Begleitung bilden fundierte Ausbildungen, kontinuierliche Praxis in körper- und atemorientierter Arbeit sowie die Erfahrungen aus meinem Leben.
Atmung hat mich nicht sanft gerufen.
Sie hat mich wortwörtlich zurück ins Leben gerissen.
Früher war sie einfach da, bevor sie für mich als professioneller Schwimmer Teil von allem wurde. Jeder Atemzug im Becken hat gezählt – Konnte er über das eine Hundertstel entscheiden. Gewinnen oder verlieren.
Dadurch habe ich früh verstanden, dass Atmung mehr ist, als nur Luft bekommen.
Schon als Jugendlicher habe ich begonnen mit meiner Atmung zu spielen. Ich wollte wissen, was passiert, wenn ich bewusst eingreife, wenn ich meinen Atem verändere.
Dadurch veränderte sich mein Zustand, mein Fokus, meine Präsenz. Was mich faszinierte, ohne es zu verstehen.
Dann kam das Karriere aus und das Unternehmertum.
Tempo. Druck. Verantwortung.
Und wie bei Vielen ist genau dort etwas verloren gegangen.
Nicht sichtbar im Außen.
Aber deutlich spürbar im Inneren.
Meine Atmung wurde flach.
Mein Körper stand unter Dauerspannung.
Ich habe funktioniert – gut sogar.
Aber ich war nicht mehr wirklich da.
Ich habe das alles lange ignoriert.
Weil es einfach Teil des täglichen Hustles war.
Bis mein System mich rausgenommen hat.
Durch einen Unfall wurde meine Carotis blockiert.
Für wenige Minuten: kein Puls. Keine Atmung.
Kein „Ich regel das noch schnell“.
Kein Zugriff. Keine Kontrolle.
Dann kam ich zurück.
Mit diesem einen Atemzug.
Unkontrolliert, tief und brutal.
Dieser Atemzug war kein Tool, er zog mich über die Grenze zwischen Leben und Nicht-Leben.
Über Pranayama im Yoga fand ich daraufhin den Zugang zum bewussten atmen. Dabei wurde mir klar, dass ich komplett verlernt hatte, was Atmung eigentlich bedeutet und dass es Zeit ist dies zu ändern.
Heute bildet die Atmung einen zentralen Punkt in meinem Leben und meiner Arbeit, weil ich an vielen Beispielen -und mir selber- den Proof of Concept miterleben durfte, was mit Breathwork und funktioneller Atmung möglich ist.
Erhalte eine kostenfreie, sanft geführte Breathwork-Session zum Kennenlernen und meine Atempost. Beides ist unverbindlich und lädt dich ein, erste Erfahrungen mit mir und meiner Arbeit zu machen.